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Newsletter 3/2021

Liebe Leserinnen und Leser,

mit unserem Newsletter BÖB-aktuell informieren wir Sie regelmäßig über Aktivitäten des Verbands sowie relevante Neuigkeiten aus den Bereich Technik und Innovation, Infrastruktur, Digitalisierung, Logistik und Schifffahrtsrecht und Verkehrspolitik. 

INHALT

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EFIP positioniert sich zum „Fit for 55“-Paket

Die Europäische Föderation der Binnenhäfen (EFIP) begrüßt die ambitionierten Klimaschutzziele der Europäischen Kommission, welche im Rahmen des "Fit for 55"-Pakets zusammengefasst und gesetzt wurden. Laut EFIP dienen die vorgeschlagenen Schritte dem Ziel der kohlenstoffneutralen Logistik sowie des kohlenstofffreien Transports und beinhalten ein umfangreiches Spektrum an Maßnahmen. Eine herausragende Bedeutung für die Binnenschifffahrt haben dabei die neue Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) und die Überarbeitung der Richtlinie über die Energiebesteuerung (ETD).

Besonders positiv wird in der AFIR der Korridor-Ansatz gesehen. Dabei sollen die Akteure entlang der einzelnen Korridore des Transeuropäischen Verkehrsnetzes in einen Dialog eintreten. In diesem sollen Zeitpläne für die Realisierung von Infrastrukturmaßnahmen auf den einzelnen Strecken erstellt werden. Als Beispiele dafür dienen u. a. die Wasserstoffpläne für das Rhonebecken, die Beratungsplattformen im Seine-Schelde-Korridor und das niederländische Green-Deals-Konzept. Die EFIP hat in ihrem Positionspapier zur Richtlinie über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (deutsche Übersetzung) im Detail dargelegt, wie ein solcher Ansatz die Einführung alternativer Kraftstoffe fördern und gleichzeitig verfehlte Investitionen und Investitionsunsicherheiten vermeiden kann.

Auch die Überarbeitung der Energiesteuerrichtlinie wird positiv bewertet. Diese soll sicherstellen, dass alternative Kraftstoffe wie Wasserstoff auf dem Markt angenommen werden. Hilfreich wird dabei der auf zehn Jahre befristete Mindeststeuersatz von null sein, da dieser Akteure und Innovatoren des Verkehrssektors dabei unterstützt, nachhaltige Kraftstoffe so schnell wie möglich einzuführen.

Darüber hinaus werden jedoch noch weitere Schritte nötig sein:

  • eine Überarbeitung des Europäischen Übereinkommens über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf Binnenwasserstraßen (ADN), um den Transport von Wasserstoff mit Binnenschiffen und Zügen zu ermöglichen;
  • die Vermeidung einer Aufsplitterung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe;
  • die Garantie, dass bei der Finanzierung Prioritäten gesetzt werden, um die im "Fit for 55"-Paket festgelegten Ziele zu erreichen.

Der BÖB begrüßt die eingeschlagene Richtung der Europäischen Kommission für den Weg zur Klimaneutralität und zur Umsetzung der EU-Klimaziele. Wir werden den weiteren Fortgang des Prozesses gemeinsam mit dem EFIP konstruktiv-kritisch begleiten und auf die Belange der Binnenhäfen im weiteren Geschehen aufmerksam machen.

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EU-Kommission legt NAIADES III vor

Binnenhäfen als tragende Säule für Verlagerung auf die Wasserstraße und für Transformation zum emissionsfreien Güterverkehr

Die dritte Auflage des Aktionsprogramms der EU-Kommission zur Förderung der europäischen Binnenschifffahrt soll die Weichen für die praktische Umsetzung des European Green Deals auf den Binnenwasserstraßen stellen. Dafür schnürt NAIADES III ein Bündel von Maßnahmen aus Förderprogrammen für Infrastruktur und Schiffsraum, Aktualisierungen von Regelwerken, stärkerer EU-weiter Harmonisierung sowie strikteren legislativen Initiativen.

Moderne, zukunftsfähige Infrastruktur als Grundvoraussetzung für Güterverkehrsverlagerung

Die EU-Kommission sieht Potenzial für einen erheblich größeren Anteil der Wasserstraße am Modal Split. Gelingen kann dies aus Sicht der Kommission nur, wenn vier Voraussetzungen gegeben sind.

Erstens soll bis 31. Dezember 2030 ein einheitlicher „Good Navigation Status“ im TEN-T-Netz erreicht werden. Im Fokus hierbei sollen Qualität und Vorhersagbarkeit von Navigationsbedingungen, etwa Fahrrinnentiefen und Brückenhöhen, stehen. Die Kommission will dazu Vorhaben stärker unterstützen, die im TEN-T-Netz Lücken schließen oder Flaschenhälse adressieren. Die TEN-T-Koordinatoren sollen einen größeren Schwerpunkt auf Binnenwasserstraßen, insbesondere grenzüberschreitende Projekte setzen.

Über die Connection Europe Facility (CEF) sollen Vorhaben für intelligente Infrastruktur, Betriebs- und Wartungssysteme unterstützt werden. Das europäische Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe sollen die Anpassung der Binnenschiffsflotte an neue Umwelt-, Klima- und Sicherheitsanforderungen und neue Methoden für mehr Sicherheit, Klimaresilienz und Umweltfreundlichkeit der Infrastrukturen adressieren.

Zweitens braucht es eine angemessene physische und digitale Anbindung an andere Verkehrsträger. Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur in Binnenhäfen, sowie deren multimodale Anschlüsse zu Schiene, Straße und Wasserstraße, sollen daher stärker gefördert werden. Ein Schwerpunkt soll auf Projekten in städtischen Gebieten liegen, um Gütertransport auf der „letzte Meile“ umweltfreundlicher zu machen.

Als Lehre aus der COVID-19-Pandemie will die Kommission einen Notfallplan zur Aufrechterhaltung des Betriebs bei Störfällen erarbeiten. Hier soll die große Resilienz der Wasserstraße beim Gütertransport besondere Berücksichtigung finden.

Die Kommission will ferner die anstehende Revision der Richtlinie für den Kombinierten Verkehr nutzen, um die Binnenwasserstraßen vollständig zu integrieren. Die Richtlinie soll zu einem effektiven Instrument zur Unterstützung multimodaler Verkehre auf Schiene, Binnenwasserstraße und im Seeverkehr weiterentwickelt werden.

Drittens möchte die Kommission ein verkehrsträgerübergreifendes Level Playing Field erreichen. Dies soll insbesondere durch Internalisierung externer Kosten geschehen. Der Emissionshandel, die Energiebesteuerung und die Infrastrukturentgelte („Polluter Pays“ und „User Pays“) sollen einbezogen werden. Bei der Überarbeitung der Energiebesteuerungsrichtline soll auch ein EU-weit harmonisierter Mindeststeuersatz für in der Binnenschifffahrt verwendete Kraftstoffe abhängig von ihrer Umweltverträglichkeit eingeführt werden.

Zudem soll ein EU-einheitliches Mess- und Berichtswesen für Emissionen der Transport- und Logistik-Branche den CO2-Fußabdruck von Warentransporten für Unternehmen und Verbraucher transparent machen. Die Kommission erhofft sich von diesen Maßnahmen einen deutlichen Verlagerungsimpuls hin zu nachhaltigen Transportoptionen wie der Wasserstraße.

Und Viertens muss der brancheninterne Markt funktionieren. Zwar gibt es harmonisierte Anforderungen für Binnenschiffe. Jedoch gibt es sehr unterschiedliche Handhabung von Schiffsüberprüfungen und Zeugnisausstellung durch nationale Behörden. Diese sollen aber weiter vereinheitlicht werden, um sowohl die Wettbewerbsbedingungen als auch die Sicherheit zu verbessern.

Unumkehrbare Transformation zum emissionsfreien Verkehrsträger

Die Kommission erkennt zwar an, dass die Wasserstraße deutlich umweltfreundlicher ist als andere Verkehrsträger. Sie sieht aber die Transformation zu einer klimaneutralen Branche bis 2050 als zentral für Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Systems Wasserstraße an.

Über die neu gegründete Zero Emission Waterborne Partnership soll daher die Erforschung von emissionsfreien Schiffstechnologien, innovativen Antriebssystemen und nachhaltigen Kraftstoffen unterstützt werden. Enge Zusammenarbeit soll es auch mit der Battery Alliance, der European Clean Hydrogen Alliance und der Allianz für die Wertschöpfungskette für erneuerbare und kohlenstoffarme Kraftstoffe geben.

Die Kommission wird prüfen, ob für die Umstellung auf emissionsfreie Schiffe weitere legislative Initiativen nötig sind. In einem ersten Schritt sollen mittels eines Energieeffizienzindizes die CO2-Emissionsdaten von Binnenschiffen erhoben werden. Darauf basierend sollen dann CO2-Reduktionsziele definiert und eine Technologie-Roadmap für die Transformation zur emissionsfreien Schifffahrt erarbeitet werden. Zudem soll im Rahmen der Überprüfung der Richtlinie zur Festlegung technischer Vorschriften für Binnenschiffe überlegt werden, wie das Testen und Zertifizieren von innovativen und emissionsarmen Schiffen erleichtert und beschleunigt werden kann.

Die wichtige Rolle der Binnenhäfen für das Greening der Wasserstraße adressiert die Kommission mit einer Reihe von Unterstützungsmaßnahmen. Eine Studie zur Bedeutung der Aktivitäten von Häfen für die Umwelt soll Instrumente wie Umweltmanagementsysteme und hafenspezifische Aktionspläne erarbeiten und so Kern/Startpunkt für eine großangelegte Investitionsintensive in umweltfreundliches und nachhaltiges Hafenmanagement sein.

Die Richtlinie über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe soll überarbeitet werden, um sicherzustellen, dass Binnenhäfen bis 2030 über Lade- und Tankinfrastrukturen für emissionsfreie Schiffe verfügen können. Über CEF, Horizon Europe und Horizon 2020 (deutsche Portal zum EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020) sollen innovative Ansätze zum Greening von Binnenhäfen unterstützt werden. Die Entwicklung von emissionsfreien Infrastrukturen soll auch in der Überarbeitung der TEN-T-Richtlinien zu finden sein. Für die entsprechende Infrastruktur sollen die drei Europäischen Normungsorganisationen CEN, CENELEC und ETSI harmonisierte Standards erarbeiten. Auch der Themen Abfallannahme- und Abgabe sowie Entgasungsinfrastrukturen will sich die Kommission annehmen.

Um den Digitalisierungsprozess sowie den Weg zu Automatisierung und Autonomisierung zu forcieren, sollen die River Information Services (RIS) weiter harmonisiert und an neue Anforderungen angepasst werden. Von den Mitgliedstaaten erwartet die Kommission stärkere Anstrengungen bei intelligenten Verkehrs- und Transportmanagementlösungen mit Schwerpunkt auf den TEN-T-Korridoren. Die Kommission will die Entwicklung einer ganzheitlichen Vision für die Digitalisierung und Automatisierung der Branche erleichtern und dafür notwendige Anpassungen an bestehenden Richtlinien identifizieren. Über Horizon Europe und CEF soll es Förderungen für Entwicklung, Pilotvorhaben und Markteinführung von ganzheitlichen intelligenten und automatisierten Schifffahrtskonzepten geben.

Abgerundet wird der Aktionsplan durch Unterstützung für die Mitgliedstaaten beim Thema Fachkräftegewinnung (bspw. bessere Information zu Arbeitsmarktstrukturen, stärkere Harmonisierung und Durchsetzungsmöglichkeiten bei arbeitsrechtlichen Themen, Qualifizierung für neue Aufgabenbereiche wie den Umgang mit alternativen Kraftstoffen). So sollen mehr attraktive und zukunftssichere Arbeitsplätze für das System Wasserstraße geschaffen werden.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass die EU-Kommission die Wasserstraße und besonders die Binnenhäfen bei ihrem Weg zur Emissionsfreiheit künftig wesentlich stärker unterstützen wird. Zwar enthält NAIADES III eine Reihe von Prüfaufträgen und Förderankündigungen. Dass das Aktionsprogramm wichtige Impulse für die Transformation der Wasserstraße zum emissionsfreien Verkehrsträger setzen wird, ist aber deutlich sichtbar.

Für die Binnenhäfen enthält NAIADES III eine Reihe guter Nachrichten: Die Kommission hebt die integrale Bedeutung der Häfen für die Transformation der Wasserstraße zum emissionsfreien Verkehrsträger hervor. Folgerichtig stellt sie finanzielle Unterstützung für Häfen als trimodale Umschlagplätze, als Hubs für alternative Kraftstoffe und auch für umweltfreundliches und nachhaltiges Hafenmanagement in Aussicht.

Die Pläne der Kommission zur Internalisierung externer Kosten müssen wohlüberlegt eingeführt werden. Das setzt eine Kostenehrlichkeit aller Verkehrsträger voraus, damit die Wasserstraße keine Wettbewerbsnachteile insbesondere gegenüber der Straße erfährt.

Auch der Pfad zur Emissionsfreiheit muss die richtige Balance zwischen Zielsetzung und praktischer Umsetzbarkeit finden. So möchte die Kommission beispielsweise prüfen, ob und unter welchen Bedingungen sie Empfehlungen der kürzlich veröffentlichten Studie zur emissionsfreien Binnenschifffahrt der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt unterstützen kann. Während die ZKR die Klimabilanz von Kraftstoffen nach dem Lebenszyklusprinzip bewertet, hat sich die Kommission hingegen auf den Tailpipe-Ansatz (ausschließliche Berücksichtigung der Emissionen, die direkt am "Auspuff" messbar sind; keine Berücksichtigung der gesamten CO2-Bilanz, bspw. bei Kraftstofferzeugung und -transport oder Energiegewinnung sowie Batterieherstellung) festgelegt, der eine Reihe von Empfehlungen der ZKR für alternative Kraftstoffe ausschließt.

(Bildquelle: TU Berlin/FG EBMS)

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Förderung von Serviceeinrichtungen nach SGFFG

In unserer letzten Ausgabe des BÖB-aktuell hatten wir die neuen Fördermodalitäten des Schienenfernverkehrsnetzförderungsgesetzes ab 1. Juli 2021 im Zuge des Eisenbahnrechtsbereinigungsgesetzes beschrieben. Eine der Voraussetzungen für Aus- und Neubauvorhaben ist, dass sie mit einer Streckengeschwindigkeit von mindestens 50 km/h befahrbar sein müssen. Speziell für Serviceeinrichtungen bei Aus- und Neubauvorhaben gilt allerdings nur eine Mindestgeschwindigkeit von 30 km/h. Konkret betrifft dies erstens Rangierbahnhöfe und Zugbildungseinrichtungen einschließlich Rangiereinrichtungen und zweitens Abstellgleise (Anlage 2 Nummer 2 Buchstabe c und d des Eisenbahnregulierungsgesetzes).

(Bildquelle: Bormke / pixelio.de)

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Geförderte Projekte im Rahmen des CEF Transport Call 2020 veröffentlicht

Die CINEA (European Climate, Infrastructure and Environment Executive Agency - Europäische Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt) hat die geförderten Projekte im Rahmen von CEF Transport (Connecting Europe Facility) veröffentlicht. Der Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für das CEF-Verkehrskonzept 2020 wurde Ende 2020 veröffentlicht. Diese Ausschreibung richte sich an Maßnahmen zur Beseitigung von Engpässen, Verbesserung der Interoperabilität des Schienenverkehrs, Überbrückung fehlender Verbindungen und insbesondere Verbesserung grenzüberschreitender Abschnitte. Insgesamt werden 68 Projekte mit einem Volumen von 242,2 Millionen Euro gefördert. Für Deutschland lassen sich insbesondere drei Projekte aus dem Raum Hamburg und Frankfurt nennen.

Im Projekt für den Eisenbahnknoten Hamburg und das Kreuzungsbauwerk Wilhelmsburg (2020-DE-TM-0043-S) geht es um die Beseitigung von Engpässen. Zu diesem Zweck wird im Raum Hamburg-Wilhelmsburg eine zweigleisige Unterführung für den Schienengüterverkehr geschaffen, die einen wesentlichen Beitrag zur Beseitigung von Engpässen und zur Reduzierung von Verspätungen in diesem Bereich leisten wird.

Ein weiteres Projekt in Hamburg betrift die westliche Umfahrung des Bahnhofs Alte Süderelbe (2020-DE-TM-0050-S). Auch hier geht es um die Beseitigung von Engpässen. Der kapazitätsbestimmende Engpass im Hafen Hamburg befindet sich in einem zentralen Knotenpunkt nördlich des Bahnhofs Alte Süderelbe, an dem sich zahlreiche Zug- und Rangierfahrten kreuzen. Um diesen Engpass zu beheben, beabsichtigt die Hamburg Port Authority (HPA) den Bau von zwei zusätzlichen Umfahrungsgleisen westlich dieses Bahnhofs.

Das Projekt zum Ausbau des Eisenbahnknotens Frankfurt (2020-DE-TM-0057-S) zielt auf dessen Entlasung ab. Dazu sind Maßnahmen vorgesehen zu:

  • Erhöhung und Optimierung der Kapazität (Strecken und Bahnsteige)
  • die Entflechtung der Verkehrsströme
  • die Systematisierung des Betriebsmanagements der Personenverkehrsströme im Knoten
  • die Flexibilität der Reisemöglichkeiten für eine bessere Betriebsqualität 
  • die Reduzierung von Verspätungen/Störungen

Der nächste Aufruf wird im September dieses Jahres veröffentlicht. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle wenden.

(Bildquelle: Rudolpho Duba / pixelio.de)

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Digitalisierungsfortschritte im Bereich der Frachtinformationen und -dokumenten

Im Kontext zum Forschungsprojekt SINLOG (Standardization approach to connect Inland Navigation to intermodal LOGistics) laden wir Sie sehr herzlich zu einem Expert Round Table am 2. September 2021 in Berlin ein. Diskutieren Sie mit weiteren Experten, welche Möglichkeiten zur weiteren Nutzung der Digitalisierung in den Frachtinformationen bestehen und welche Herausforderungen alleine und gemeinsam in der Logistikbranche bewältigt werden müssen.

Wir wollen die verschiedenen Sichten auf die Fragestellungen diskutieren u. a. mit:

  • Alexander Schmid (Executive Advisor Öffentlicher Sektor BearingPoint)
  • Winfried Füßl (Geschäftsführer Reederei MSG)
  • Volker Klassen (Geschäftsführer Hafen Trier)
  • Prof. Thomas Rose (Abteilungsleiter Datenanalyse/Blockchain, Fraunhofer FIT)

Die Diskussionsrunde wird auch die Erfahrungen aus dem Feldtest des mFUND (BMVI) Forschungsprojekts SINLOG mit einbeziehen. In dem Projekt wurde der Einsatz elektronischer Frachtinformationen mit Frachtübernahmen und Übergaben per Mausklick in der Binnenschifffahrt und Straßentransport – auch im Sinne des neuen EU-weiten Standards eFTI (electronic Freight Transport Information) – erprobt.

Zeit: 2. September 2021; 10:00-13:00, danach offenes Mittagessen (bis 14:00)

Ort: BearingPoint Niederlassung Berlin, Invalidenstraße 73, 10557 Berlin (direkt am Hauptbahnhof)

Zur Anmeldung klicken Sie bitte hier.

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Stellenausschreibung

Der Verein für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen e.V. sucht ab sofort einen

Mitarbeiter (m/w/d)

für ein gefördertes Projekt im Bereich autonome Binnenschifffahrt und Citylogistik

Vollzeit

Der Verein für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen e.V. (VBW) ist ein interdisziplinärer fachwissenschaftlicher Verband zur Förderung des intermodalen Transportsystems Schiff/Wasserstraße/Häfen. Der VBW fördert den fachlichen Austausch zwischen Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Forschung und stellt Entscheidungsgrundlagen für technische, rechtliche und logistische Fragen rund um die Nutzung, den Betrieb und den Bau von Wasserstraßen und Häfen zur Verfügung.

Gesucht wird ein Mitarbeiter für ein Projekt zum Aufbau und Betrieb eines digitalen Testfeldes an der Spree-Oder-Wasserstraße, in dem die logistische Ver- und Entsorgung der Metropolregion Berlin-Brandenburg mittels automatisierter Schiffseinheiten erprobt und demonstriert werden soll.

Die Aufgaben umfassen insbesondere:

  • Mitarbeit in wissenschaftlichen Projekten zur Digitalisierung und Automatisierung von Binnenschifffahrt und Logistik
  • Analyse von Prozessen der Logistik und des Datenmanagement in Transportketten
  • Entwicklung von Prozessmodellen für eine Digitalisierung von Transportaufgaben
  • Unterstützung beim Aufbau und Betrieb eines Testfeldes für automatisierte und autonome Binnenschifffahrt
  • Akquise von möglichen Partnern aus Handel, Industrie und Logistik für den Demonstrator
  • Mitwirkung in der Verbandsarbeit

Ihr Profil:

  • Berufserfahrung in der (City- oder Handels-) Logistik bzw. fundierte Kenntnisse logistischer Prozesse und der Kundenperspektive
  • Ein abgeschlossenes Master-Studium der Logistik, Ingenieurs- oder Wirtschaftswissenschaften, Geografie oder eine vergleichbare berufliche Qualifikation
  • Kenntnisse und Interesse an der Digitalisierung und Automatisierung in den Bereichen Logistik/Binnenschifffahrt/Häfen
  • Interesse an der Verbandsarbeit
  • Ausgesprochene Fähigkeit zum strukturierten, eigenständigen Arbeiten
  • Teamfähigkeit, hohe Kommunikationsfähigkeit und Bereitschaft zum Networking
  • Erfahrungen mit Office-Anwendungen und methodischen Arbeiten in Projekten
  • Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau
  • Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen in die Projektregion Berlin-Brandenburg

Wir bieten:

  • Eine vielseitige und anspruchsvolle Aufgabenstellung in einer spannenden Branche mit Zukunftsperspektive
  • Die Mitarbeit in einem engagierten freundlichen Team
  • Ein attraktives Arbeitsumfeld 
  • Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Eine attraktive, am TVÖD-Bund orientierte, Vergütung

Die Einstellung erfolgt für den Standort Duisburg. Projektbedingt sind regelmäßige Dienstreisen in die Region Berlin-Brandenburg erforderlich.

Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung bis spätestens zum 25.08.2021. Die Stelle ist auf die Projektlaufzeit von zwei Jahren befristet.

Bewerbungen und schriftliche Nachfragen richten Sie bitte ausschließlich online per Mail an:
info@vbw-ev.de

Ansprechpartner:

Geschäftsführer Marcel Lohbeck
VBW. e. V. - Verein für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen e. V.
Dammstraße 15-17
47119 Duisburg

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Website | Impressum

Geschäftsführung und inhaltlich verantwortlich:
Marcel Lohbeck
Vereinsregister: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg 23421 NZ
Präsident: Joachim Zimmermann 

Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e. V.
Leipziger Platz 81
10117 Berlin
info-boeb@binnenhafen.de 

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Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e. V.
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Leipziger Platz 8
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