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Newsletter 7/2021


Liebe Leserinnen und Leser,

mit unserem Newsletter BÖB-aktuell informieren wir Sie regelmäßig über Aktivitäten des Verbands sowie relevante Neuigkeiten aus den Bereichen Verkehrspolitik, Infrastruktur, Digitalisierung, Technik und Innovation, Logistik sowie Schifffahrtsrecht.

INHALT

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Verbändeschreiben zur Mobilfunkabdeckung an den Wasserstraßen

Als Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Digitalisierung“ des Masterplans Binnenschifffahrt hat sich Marcel Lohbeck, gemeinsam mit weiteren Verbandsvertretern, an den neuen zuständigen Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), Herrn Stefan Schnorr, gewandt. Neben den Glückwünschen zur Ernennung verwies man in diesem Schreiben primär auf die Bedarfe der Mobilfunkabdeckung an den Bundeswasserstraßen und die erforderlichen Maßnahmen, um eine zukunftssichere Infrastruktur zu etablieren.

Mit Hinweis auf die Entscheidung der Bundesnetzagentur aus 2018 mahnt man den Ausbau der 4G-Versorgung u. a. in weniger dicht besiedelten Regionen entlang der Wasserstraßen an. Es müssen schnellstmöglich die Lücken geschlossen werden. Zudem ist neben dem reinen Ausbau auch sicherzustellen, dass die zugesicherte Übertragungsgeschwindigkeit überall gewährleistet wird.

Darüber hinaus wird auf die zukünftigen Bedarfe hingewiesen. Für Anwendungen im Bereich der Industrie 4.0, der autonomen Schifffahrt oder auch einer am Internet der Dinge ausgerichteten Logistik werden künftig höhere Anforderungen an die Landinfrastruktur gestellt. Aus diesem Grund muss heute schon der 5G-Ausbau an den Bundeswasserstraßen mitgedacht und realisiert werden.

Mit einer an die Zukunft ausgerichteten Landinfrastruktur besteht die Grundlage für eine Verkehrsverlagerung auf umweltfreundliche Verkehrsträger. Die beteiligten Verbände des Masterplan Binnenschifffahrt wollen gemeinsam mit dem BMDV hieran arbeiten.

Beteiligte Verbände:

  • Bundesverband der Deutschen Industrie
  • Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt
  • Bundesverband der Selbständigen Abteilung Binnenschifffahrt
  • Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen
  • DSLV – Bundesverband Spedition und Logistik
  • Deutsches Verkehrsforum
  • Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
  • Verein für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen
  • Verband für Schiffbau und Meerestechnik

(Bildquelle: Christa Nöhren / pixelio.de)

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Lobbyregister im Bundestag wird scharfgestellt

Das vom Bundestag Anfang 2021 beschlossene Lobbyregister ist dieses Jahr in Kraft getreten. Damit werden neue Transparenzregeln für die Interessenvertretung vorgeschrieben. Künftig müssen sich Personen, Unternehmen, Verbände und andere Organisationen registrieren, wenn sie Kontakt zu Mitgliedern, Organen – bspw. dem Verkehrsausschuss –, der Fraktionen oder des Bundestags und der Bundesregierung – bspw. dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr – aufnehmen wollen.

Für die Ersteintragung in das Lobbyregister des Bundestages gilt eine Übergangsfrist bis zum 28. Februar 2022. Der Bundesverband ist seiner gesetzlichen Pflicht der Eintragung selbstverständlich nachgekommen. Es ist für den Verband ein Anliegen, seine Interessenvertretung transparent und nachvollziehbar auszuführen. So hat sich der BÖB auch schon in der Vergangenheit an den Verhaltenskodex für Interessenvertretung gehalten.

Die Bundestagsverwaltung hat für die Eintragung im Lobbyregister in einem 189-seitigen Handbuch eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Information zur Eintragung bereitgestellt und beantwortet Fragen zudem über eine Telefon-Hotline (unter 030 227-37555) oder per E-Mail (lobbyregister@bundestag.de).

(Bildquelle: Andrea Damm / pixelio.de)

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Patrick A. Wisotzky ist neuer Hafenchef von Krefeld

Patrick A. Wisotzky ist seit dem 1. Februar 2022 neuer Geschäftsführer der Hafen Krefeld GmbH & Co. KG. Er leitet die Geschäftsführung gemeinsam mit Elisabeth Lehnen. Der 45-jährige Diplom-Kaufmann folgt auf Christoph Carnol, der überraschend im vergangenen September verstorben ist.

Herr Wisotzky wirkte bisher bei den Stadtwerken Herne als Leiter Planung und Steuerung und war für das Unternehmens- und Beteiligungscontrolling verantwortlich. Er sammelte seine Fachkompetenz und sein Wissen rund um die Hafenwirtschaft als Prokurist bei der Wanne-Herner Eisenbahn und Hafen GmbH sowie als Alleingeschäftsführer beim Container Terminal Herne. Der Bundesverband begrüßt sehr, dass mit Herrn Wisotzky ein so erfahrener Nachfolger gefunden wurde und freut sich, die stets sehr gute Zusammenarbeit mit dem Hafen Krefeld fortzusetzen.

(Bildquelle: Hafen Krefeld)

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Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Häfen NRW

Am 8. Februar hat die Arbeitsgemeinschaft Häfen NRW getagt. Der ARGE-Vorsitzende Jan Eckel (RheinCargo) führte durch eine umfangreiche Tagesordnung.

Themen waren unter anderen der aktuelle Sachstand bei der Landstromförderung und der EEG-Umlage. Hierfür wurde Herr Marcus Voelker vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen eingeladen. Dabei wurden über die Fortschritte bei der Errichtung von Anlagen und über die potenziellen Fördermöglichkeiten gesprochen.

Darüber hinaus gab es einen Bericht über die Entwicklung der Umschläge vom vergangenen Jahr im Kontext der Corona-Pandemie. Die Ergebnisse hierzu finden sich weiter unten in diesem Newsletter.

Weitere Themen waren Retentionsflächen, die Abfrage der Verkehrsleistung Schiff und Bahn in den Mitgliedshäfen und die personelle Besetzung von Ausschüssen und Arbeitsgruppen. Zudem gab es diverse Berichte über vergangene Geschehnisse wie der Sperrung des Dortmund-Ems-Kanals.

(Bildquelle: Häfen NRW)

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Beteiligung im gemeinsamen Ausschusses Wirtschaft und Logistik

Der im September vergangenen Jahres neugegründete gemeinsame Ausschuss „Wirtschaft und Logistik“ des BÖB und VBW sucht nach weiteren engagierten Mitgliedern. Geleitet wird der neue Ausschuss Wirtschaft und Logistik von Ralf Karpa, der bisher bereits den BÖB-Ausschuss Wirtschaft und Verkehr geführt hatte. Stellvertretender Ausschussvorsitzender ist Dr. Wolfgang Hönemann, der bisher dem VBW-Fachausschuss Verkehrswirtschaft vorstand.

Bisherige Themen waren neben der EU-Taxonomie über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen oder der EU-Energiesteuerrichtlinie zudem Studien zu kleineren und konstruktiv optimierte Binnenschiffe. Zukünftig wird sich der Ausschuss weiterhin wichtigen Sachverhalten, wie zum Beispiel der KV Förderrichtlinie, widmen.

Mitglieder können sich bei Interesse oder Nachfragen an Herrn Bünning wenden.

(Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de)

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SBO lässt Corona-Delle hinter sich!

Der Hafenverbund Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) konnte ein Umschlagsplus von 20 % zum Vorjahr verzeichnen. Diese frohe Botschaft konnte der SBO in seiner Jahrespressemitteilung verkünden.

Den Löwenanteil macht dabei der Gütertransport auf der Schiene aus: 2021 wurden insgesamt 1,26 Mio. Tonnen bewegt. Das ist eine Steigerung gegenüber 2020 um rund zwei Drittel. Der TrailerPort im Alberthafen Dresden konnte am stärksten zulegen und wird seine Kapazitäten noch erweitern. Statt bisher 12 Züge pro Woche sollen künftig 14 abgefertigt werden. Der Hafen Dresden investiert aufgrund der hohen Nachfrage auf der Schiene zudem 3,4 Mio. Euro in einen weiteren TrailerPort. Damit können künftig jährlich bis zu 50.000 Trailer zusätzlich abgewickelt werden.

Der wasserseitige Transport hat sich im Bereich der Schwergut- und Projektladungen positiv entwickelt. Dazu gehören unter anderem für die Energiewende und das Erreichen der Klimaziele unverzichtbare Transportgüter wie Turbinen oder Transformatoren. Bei traditioneller Sichtweise auf den Güterumschlag – nach Tonnen statt nach Wertigkeit – ist für die Oberelbe-Häfen allerdings ein Rückgang um rund 30 % zu verzeichnen. Hauptursache ist auch hier die globale Pandemie, durch die sich Logistikketten verschoben haben.

Über die insgesamt sehr guten Zahlen für das Jahr 2021 können sich die sächsischen Häfen nicht nur aus betriebswirtschaftlichen Gründen freuen. Sie sind auch Beleg für erfolgreiche Verkehrsverlagerung, weg von der Straße auf den umweltfreundlichen Verkehrsverbund aus Schiene und Wasserstraße.

(Bildquelle: SBO)

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Eindrucksvoller Umschlag von 37,4 Mio. Tonnen in den NRW-Häfen 2021

Die Binnenhäfen in NRW haben ihren wasserseitigen Umschlag um 14 % zum Vorjahr gesteigert. Dies gelang entgegen den weltweit spürbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie im Logistiksektor. Damit konnten sich die 23 in der Arbeitsgemeinschaft NRW organisierten Häfen als verlässliche Partner behaupten.

Für die angestrebte Verkehrswende und das Erreichen der Klimaziele ist eine Verkehrsverlagerung zwingend notwendig. Im Hinblick auf die aktuellen logistischen Herausforderungen durch Fahrermangel und überlastete Straßen, bietet das System Wasserstraße eine ökologische Lösung.

Die Verkehrswende ist kein Selbstläufer und steht nicht selten im Wettbewerb mit anderen Vorhaben, wie zum Beispiel der Schaffung von Wohnraum. Hierbei bedarf es auch weiterhin der politischen Unterstützung, um die angestrebten Klimaziele zu erreichen, bringt Jan Sönke Eckel, Vorsitzender der ARGE Häfen NRW, zum Ausdruck.

(Bildquelle: Häfen NRW)

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Herausragende Bedeutung der Häfen Ludwigshafen und Mannheim für die Region

Die Häfen Ludwigshafen und Mannheim haben in ihrer Jahrespressemitteilung für das Jahr 2021 einen Umschlag von 14,1 Mio. Tonnen bekannt gegeben. Damit blicken sie auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück.

Mit insgesamt 7,27 Mio. Tonnen wasserseitigem Umschlag verzeichnet der Hafen Mannheim eine Steigerung von 5,4 % gegenüber dem Vorjahr. Der Hafen Ludwigshafen konnte mit einem wasserseitigen Umschlag von 6,89 Mio. Tonnen das Vorjahres-Niveau nahezu beibehalten. Einen wesentlichen Beitrag zu der positiven Entwicklung im Hafen Mannheim hat der Containerverkehr, der um 16,9 % zum Vorjahr gesteigert werden konnte, geleistet.

Diese guten wirtschaftlichen Zahlen verdeutlichen, dass die Häfen auch in Zukunft ein wichtiger Standortfaktor in der Metropolregion Rhein-Neckar sind. Die Häfen Mannheim und Ludwigshafen wollen im Jahr 2022 zudem weitere Vorhaben zur Bewältigung der Verkehrswende und zum Erreichen der Klimaziele umsetzen. Der Fokus liegt dabei sowohl auf ökologischer Stadtlogistik als auch auf klimafreundlichem Antrieb mit Wasserstoff. Allein die aktuelle Entlastung der Stadtregion von ca. 4.000 LKW pro Tag durch den klimafreundlichen Transport durch Binnenschiffe ist ein weiterer Beleg der Wichtigkeit der Häfen für die erfolgreiche Verkehrswende.

(Bildquelle: Hafen Mannheim)

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Terminankündigung Fachausschüsse und Arbeitsgruppen

Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit

2. März 2022
9:30 - 11:00 Uhr
digital

44. Sitzung des Fachausschusses „Digitalisierung“

29. März 2022
11:00 - 14:30 Uhr
Präsenz

90. Sitzung des Fachausschusses „Binnenwasserstraßen und Häfen“

31. März 2022
11:00 - 14:00 Uhr
digital oder Präsenz

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